Verfolgungsfahrt mit einem Rollerfahrer
In der Nacht auf Samstag, den 20. Juni, ereignete sich in Dortmund eine rasante Verfolgungsjagd mit einem Piaggio-Rollerfahrer. Die Polizei konnte den Fahrer, einen 23-jährigen Dortmunder, schließlich stellen.
Laut bisherigen Ermittlungen bemerkte eine Streifenwagenbesatzung gegen 3 Uhr morgens einen unbeleuchteten schwarzen Roller ohne Kennzeichen, der von der Kurfürstenstraße in die Steinstraße abbog. Auf Blaulicht und Anhaltezeichen reagierte der Fahrer nicht und versuchte stattdessen zu fliehen.
Die Flucht führte ihn unter anderem über die Linienstraße, dabei entgegen der Fahrtrichtung und durch einen für Fahrzeuge gesperrten Bereich. Auf der Münsterstraße setzte er die Flucht fort und wich zeitweise auf Fußwege aus. Nach einer wilden Fahrt über mehrere Straßen endete die Verfolgung schließlich am Dortmunder Hauptbahnhof.
Dort fuhr der Mann mit seinem Roller durch die Verteilerebene, bevor er schließlich zu Fuß in Richtung des Fußballmuseums flüchtete. Beamte der Bundespolizei und der Dortmunder Polizei konnten ihn dort schließlich stellen. Den zurückgelassenen Roller fanden die Einsatzkräfte auf einer Rolltreppe und nahmen ihn in Gewahrsam.
Bei der Kontrolle des 23-Jährigen ergab sich der Verdacht, dass er ohne Führerschein und unter Alkoholeinfluss einen unversicherten Roller gefahren hatte. Der Mann wurde einer Blutentnahme unterzogen, und die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren gegen ihn ein.
Erfreulicherweise kam es während der gesamten Verfolgungsjagd weder zu Gefährdungen von Unbeteiligten noch zu Verletzungen der beteiligten Beamten.