Fahndung nach vermisster 36-jähriger Frau aus Schwerte
Nach einer Auseinandersetzung auf dem Bahnhofsvorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs untersucht die Bundespolizei mehrere Fälle von Körperverletzung und stellte im Zuge der Ermittlungen Betäubungsmittel sicher. Der Vorfall ereignete sich am 12. Juni gegen 23:00 Uhr, als Bundespolizisten auf ein Handgemenge aufmerksam wurden. Den bisherigen Ermittlungen zufolge geriet ein 42-jähriger Mann aus Werl zunächst in eine verbale Auseinandersetzung mit einem bisher unidentifizierten Täter. Im späteren Verlauf der Streitigkeiten soll eine 22-jährige obdachlose Frau den Mann in einen Bereich ohne Videoüberwachung gedrängt haben, wo er schließlich von einem Unbekannten ins Gesicht geschlagen wurde.
Im weiteren Verlauf soll der 42-Jährige versucht haben, einen 29-jährigen Mann polnischer Staatsangehörigkeit mit einer Wodkaflasche zu attackieren. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn trennten daraufhin die Beteiligten. Dabei soll der Deutsche auch in Richtung eines Sicherheitsmitarbeiters mit der Flasche geschlagen haben. Glücklicherweise blieb niemand verletzt.
Die Bundespolizei stellte die Identität der beteiligten Personen fest und brachte den Mann aus Werl zur genaueren Klärung auf die Dienststelle in Dortmund. Dort analysierten die Beamten die vorhandenen Videoaufzeichnungen und führten eine erkennungsdienstliche Behandlung durch. Die Ermittlungen zeigten, dass der Mann zuvor selbst bei dem Vorfall Opfer eines Übergriffs geworden war, mutmaßlich durch einen weiteren unbekannten Täter.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurden alle Beteiligten entlassen. Die Bundespolizei hat entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet, um den genauen Hergang der Ereignisse zu klären.
Quelle: presseportal.de