Versuchter Warenbetrug in Aplerbeck
Am vergangenen Mittwoch, dem 24. Juni 2026, versuchte ein Mann gegen 16:15 Uhr in einem Baumarkt in Aplerbeck, Waren, die er zuvor durch einen Wechselgeldbetrug erlangt hatte, in Bargeld umzutauschen. Dank der Aufmerksamkeit einer Mitarbeiterin des Marktes konnte der Betrugsversuch jedoch verhindert werden. Der Filialleiter alarmierte die Polizei, die daraufhin eine Anzeige gegen den Mann erstattete und ihn erkennungsdienstlich behandelte.
Nach ersten Erkenntnissen wollte der Mann den Umtausch explizit in bar abwickeln, was der Mitarbeiterin verdächtig vorkam. Sie erinnerte sich an ähnliche Betrugsfälle mit Wechselgeld in anderen Märkten und vermutete, dass die angebotene Ware ebenfalls auf betrügerische Weise erworben worden war. Diese Vermutung veranlasste sie zu schnellem Handeln und zur Einleitung weiterer Schritte.
Die Polizisten konnten den 58-jährigen Rumänen vor Ort antreffen und strafrechtliche Maßnahmen einleiten. Eine anschließende Durchsuchung seines Fahrzeugs führte zur Sicherstellung weiterer Beweismittel. Diese deuten darauf hin, dass der Mann regelmäßig verschiedene Betrugsmethoden anwendet, darunter den sogenannten Wechselgeldbetrug.
Beim Wechselgeldbetrug versuchen Täter, Kassierer durch geschickte Verwirrung dazu zu bringen, mehr Wechselgeld auszuhändigen, als ihnen zusteht. Anschließend wird oft versucht, die so erlangte Ware umzutauschen, um den Warenwert in Bargeld zurückzuerhalten – wie es auch in diesem aktuellen Fall in Aplerbeck geschah.
Die Polizei warnt erneut eindringlich vor dieser weit verbreiteten Masche. Nicht nur Geschäftstreibende, sondern auch Privatpersonen, beispielsweise auf Flohmärkten oder bei spontanen Verkäufen auf der Straße, können Opfer solcher Betrügereien werden. Um sich zu schützen, werden folgende Ratschläge gegeben:
Achten Sie besonders beim Bezahlvorgang auf Ihre Umgebung. Betrüger lenken oftmals mit langen Gesprächen oder anderweitigen Tricks ab, um Fehler beim Herausgeben von Wechselgeld zu provozieren. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und kontrollieren Sie den ausgehändigten Betrag sorgfältig.
Quelle: presseportal.de